Die drei Malas / Gedankenmuster

So oft es geht verbringe ich meine Zeit am Berg oder in der Natur. Für mich ist diese Zeit eine Energiequelle. In der Kargheit der Berge über der Waldgrenze und voller Fokus auf das Wandern oder Klettern fühlt es sich leichter an, bei mir anzukommen.

Gleichzeitig passiert auch eine Konfrontation mit Gedanken, die mich immer wieder begleiten.
Die drei Malas beschreiben Gedankenkreise, die uns immer wieder begegnen.

1. Anava Mala – ich bin es nicht wert, ich bin nicht gut genug – Unischerheit und Traurigkeit.
2. Mayiya Mala – ich bin alleine, ich bin anders als die anderen – Eifersucht und Wut.
3. Karma Mala – ich kann das nicht, ich schaff es einfach nicht – Sorgen und Angst.

Diese Sätze stehen vereinfacht für die Vielfalt an Gedanken, die diese Malas annehmen können. Als Frau, die mit vielen Frauen Kontakt hat weiß ich, dass wir immer wieder sehr intensiv mit Anava Mala zu tun haben. So begegnet mir z.B.  trotz intensiver Yogapraxis immer wieder „Mein Körper ist nicht gut genug“. Natürlich haben auch viele Männer mit diesem Mala zu tun – denn Männer sollen ja auch alles mögliche sein.

Vielleicht hast du dieses Thema gar nicht und hat mit einem anderen Mala mehr zu schaffen. Ich denke, dass jeder Mensch mit diesen Malas immer wieder zu tun hat. Irgendwie auch beruhigend finde ich…

Nun… was tun, wenn wieder einmal einer dieser Sätze auftaucht und in Wiederholungsschleife abgespult wird?

Gedankenmuster lassen sich verändern. Hier geht es darum, geduldig zu sein. Denn Gedankenmuster laufen wie auf eingeschliffenen Spuren, es sind auch synaptische Verbindungen in deinem Gehirn die neu geschaffen werden können. Eine kleine Anleitung:

1. Wenn der Satz wieder kommt, erfinde einen Satz, der das genaue Gegenteil ist.
Beispiel: „Mein Körper ist nicht gut genug, dick, unbeweglich, …..“ >> „Mein Körper ist wundervoll und ich fühle mich wohl darin. Ich bin dankbar für diesen Körper!“
Es sollte ein Satz sein, der dir ein gutes Gefühl gibt und positiv formuliert ist.
2. Schreibe diesen Satz auf und hänge ihn an einen Ort, wo du ihn immer wieder liest.
3. Wenn dir der Satz begegnet, sag dir deinen Gegenteil-Satz 3 Mal vor.
4. So oft du dran denkst, sage dir diesen Satz vor.
5. Sei geduldig mit dir und BLEIB DRAN.

Das Umprogrammieren von Gedankenmustern braucht Zeit. Es ist schon wunderbar, wenn dir die Gedanken, die du hat bewusst sind. Das ist schon der erste Schritt zur Veränderung.

Ich wünsche dir ein wunderbares Leben und dass du dein Bewusstsein durch Yoga und Mentalarbeit oder andere Instrumente so erweitern kannst, das du deine Ziele erreichst und EINFACH glücklich bist – mit einer so tiefen und wunderbaren Stille wie das Wasser auf dem Bild hat.

Meine Angebote sind das August-Sommer-Yoga, sowie noch ein paar Plätze beim Yogaretreat im wunderschönen Obernberg in Tirol vom 17.-20. August.

Ich freue mich – wie immer – von dir zu lesen und zu hören!
Alles Liebe,
Vera

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